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Tierwelt und Wildtiere der Antarktis

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Die Tierwelt
und Wildtiere der Antarktis

Tierwelt und Wildtiere der Antarktis

Selbst in der extremen Umgebung der Antarktis überdauert das Leben nicht nur, sondern es gedeiht. Die eisige See, einsam dahintreibende Eisberge und schneebedeckte Eiswüsten beherbergen wild lebende Tiere, die jeden, der sie besucht, zugleich überraschen und bezaubern.

Mit ihren Minustemperaturen und dem starken Wind ist die Antarktis ganz bestimmt nicht der angenehmste Lebensraum. Dies gilt zumindest für die meisten Tiere. Aber die Tiere, die hier leben, unterscheiden sich von den meisten anderen Tieren dieses Planeten. Jedes einzelne von ihnen erzählt eine inspirierende Geschichte von Anpassungsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und symbiotischer Verbundenheit.

Welche Tiere leben in der Antarktis? Wir wollen hier ein paar von ihnen genauer betrachten.

Ein Lebensraum für Seehunde

Antarktisrobben sind aufgrund ihrer dicken Schicht aus Fett und Fell sehr gut an die eisigen Bedingungen angepasst. Sie empfinden offenbar selbst dieses Klima manchmal als zu warm und müssen oft ins eisige Wasser abtauchen, um sich eine Abkühlung zu verschaffen.

Die mit Abstand am häufigsten vorkommende und daher auch meistgesehene Seehundsart in der Antarktis ist der Krabbenfresser, der nach seiner Fähigkeit benannt wurde, Krill zu verschlingen, das man wiederum als eine Art winziger Krabben bezeichnen könnte. Die entzückenden Weddellrobben verbringen die meiste Zeit unter der Wasseroberfläche, sind jedoch während ihrer Brutzeit (November bis Dezember) auch häufig auf dem Eis anzutreffen.

Wale – Die Riesen der Meere

Die Antarktis ist einer der besten Orte für die Walbeobachtung weltweit. Während des antarktischen Sommers (Oktober bis März) wandern etwa 10 Walarten südwärts in die Antarktis, um dort ihre Jungen zu bekommen und diese zu ernähren. Der Februar und der März gelten im Allgemeinen als die besten Monate für die Walbeobachtung, und in der Regel kann man zu dieser Zeit eine größere Artenvielfalt und eine größere Anzahl an Tieren bestaunen.

Ab dem Zeitpunkt, zu dem wir die Durchquerung der Drake-Passage antreten, können Sie damit rechnen, Blau-, Finn-, Buckel-, Zwerg-, und Schwertwale sowie Südkapern und Pottwale in unmittelbarer Nähe des Schiffes zu entdecken. Und wenn wir die Antarktische Halbinsel erreicht haben, können die Tiere buchstäblich aus dem Nichts erscheinen und sogar direkt neben Ihnen aus dem Wasser auftauchen, wenn Sie in den Landungsbooten oder mit dem Kajak unterwegs sind.

Pinguine – die Ikonen des Kontinents

Acht der weltweit 17 Pinguinarten sind in der Antarktis und in der subantarktischen Region anzutreffen. Dazu gehören Adélie-, Zügel-, Esels-, Königs-, Goldschopf-, Felsen-, Kaiser- und Magellanpinguine. Rund zwölf Millionen Pinguine leben unter relativ milden Bedingungen auf der Antarktischen Halbinsel.

Das Erlebnis, an Land zu gehen, um eine Pinguinkolonie zu besuchen, werden Sie nie wieder vergessen. Zugegeben – diese Tiere sind sehr laut und niemand würde ihren Geruch jemals als angenehm beschreiben, aber das ist einem in diesem Moment egal. Auch wenn wir natürlich immer einen sicheren Abstand zu den Tieren einhalten müssen, um sie nicht zu stören, werden Sie dieses Erlebnis nie wieder vergessen, wenn Sie sehen, wie diese bezaubernden Kreaturen herumtapsen, während sie ihrem Alltagsgeschäft nachgehen.

Andere Tiere der Antarktis

Obwohl hier natürlich keine Landtiere leben, beherbergt der umliegende Ozean eine Reihe von Tieren, die Besucher einer Expeditionsreise in die Antarktis möglicherweise hier nicht erwarten würden. Von Albatrossen über Leopardenrobben bis hin zum Blauwal – diese kalten Gewässer sind voller Leben.

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Der Albatros

Der Schwarzbrauen-Albatros zeichnet sich durch seine atypische Kombination aus weißem Kopf und dunklen „Augenbrauen“ aus und ist ein atemberaubender Anblick. Diese Riesen haben die längste Flügelspannweite aller Vögel – bis zu 330 Zentimetern. Albatrosse sind selten an Land anzutreffen. Mit ihren breiten Flügeln reiten Sie meist auf den Meereswinden und gleiten manchmal stundenlang ohne Flügelschlag durch die Lüfte. Sie trinken auch Salzwasser, sodass sie nicht darauf angewiesen sind, sich an Land niederzulassen, außer wenn sie sich paaren und ihre Jungen aufziehen. Viele dieser geflügelten Wunder können bis zu 50 Jahre alt werden.

Käfer

Die einzigen echten Landräuber der Antarktis fallen eindeutig unter die Kategorie „kribbelig-krabbelig“. Diese winzigen Käfer sind faszinierend, weil sie die einzigen Kreaturen sind, die auf der Oberfläche der Antarktis überleben können. Sie überstehen den Winter, indem sie in einen Winterschlaf fallen – dann verfallen sie in eine vollkommene Starre und allein ihr Blut verhindert, dass sie gefrieren. Dieser Mechanismus ermöglicht es ihnen, bis zum nächsten Sommer durchzuhalten, bevor sie wieder zum Leben erwachen und anfangen, andere, kleinere Käfer zu fressen.

Orcas

Ja, sie werden auch als Killerwale bezeichnet, obwohl sie gar nicht zur Walfamilie gehören. Vielmehr ist das gezahnte Säugetier das größte Mitglied der Delfinfamilie. Es ist sehr sozial und gewöhnlich in Gruppen unterwegs, die als Schulen bezeichnet werden. Genau wie Delfine verwenden auch Orcas die Echolokalisierung – das Abprallen von Klangwellen von Objekten, anhand derer sie deren Standort bestimmen –, was ihnen hilft, Fische, Tintenfische, Vögel und andere Tiere aufzuspüren, von denen sie sich ernähren. Bei der Geburt wiegt ein Kalb über 180 Kilo und ist über 2 Meter lang.

Leopardenrobbe

Die Leopardenrobbe ist nach ihrem gefleckten Pelz benannt. Diese Tiere sind berühmt für ihre wilde Natur und gehören zu den wichtigsten Raubtieren in der Antarktis. Sie jagen mit ihrem kräftigen Kiefer und ihren langen Zähnen Fische, Tintenfische, Pinguine und sogar andere Robben. Wenn Reisende auf ihrer Seereise in die Antarktis Glück haben, können sie selbst sehen, wie eine Robbe einen Vogel fängt, der in das kalte Wasser eintaucht. Faszinierenderweise haben Leopardenrobben keine Ohrenklappen, sondern ihre Ohren sind komplett unter der Haut versteckt.

Blauwale

Als Ungetüme der Meere werden Blauwale bis zu 30 Meter lang und wiegen mehr als 120 Tonnen. Tatsächlich kann schon allein ihre Zunge so viel wiegen wie ein ganzer Elefant. Während Blauwale unter Wasser wirklich blau aussehen, werden kritische Beobachter während ihrer Seereise vielleicht feststellen, dass diese Säugetiere in Wahrheit eher blau-grau gefleckt sind. Ihr Unterbauch färbt sich aufgrund der Millionen von Mikroorganismen, die auf ihrer Haut leben, gelblich.

Krill

Am Ende der (recht kurzen) Nahrungskette befindet sich Krill: kleine, garnelenähnliche Krebstiere, die im Grunde den Motor der Meeresökosysteme auf diesem Planeten antreiben. Obwohl Sie diese winzigen Schwimmer auf einer Seereise in die Antarktis vielleicht nie zu sehen bekommen werden, schwimmen sie unter Ihrem Schiff und ernähren sich von mikroskopisch kleinem Phytoplankton. Es ist eine seltsame Laune der Natur, dass Blauwale, die größten Tiere, die es auf diesem Planeten überhaupt gibt, allein deshalb überleben, weil sie sich vom winzig kleinen Krill ernähren.

Vor den Ufern des südlichsten Kontinents der Erde können Reisende einer ganzen Reihe verschiedener Tierarten begegnen, die jeden, der sie sieht, ganz einfach in ihren Bann ziehen.

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doch ein Ende ist doch lange nicht in Sicht