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Der menschengemachte Klimawandel wurde bereits 1971 vorhergesagt

Erneut appellieren die Experten, auf die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu achten
Quelle: Getty Images/Paul Souders
Vor fast 50 Jahren kamen auf einer Tagung deutsche Physiker zusammen: Der Arbeitskreis „Energie“ berechnete das Klima der Zukunft – und warnte eindringlich. Trotz einkalkulierter Fehlermargen treffen die Prognosen zu, wie die Originaldokumente beweisen.

Warum der Klimawandel schlecht für die Gesundheit ist

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Der Klimawandel gefährdet die menschliche Gesundheit. Das bestätigt der Versorgungs-Report “Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) eindeutig.

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Was bedroht unseren Erdball mehr: Hitze oder Wasser?

Schon jetzt sind die Konsequenzen des Klimawandels für die Gesundheit zu spüren. Im „Klima und Gesundheit“ Versorgungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ist klar zu sehen, wie vor allem ältere Menschen wegen höheren Temperaturen leiden.

Der Report zeigt, dass an heißen Tagen jeder vierte AOK- Versicherte über 65 Jahre ein überdurchschnittliches Risiko hat, gesundheitliche Probleme zu erleben und ins Krankenhaus zu müssen. Zwischen den Jahren 2008 bis 2018 wurden in dieser Altersgruppe an Tagen mit Temperaturen über 30 Grad Celsius sogar eine drei prozentige Zunahme an Krankenhauseinweisungen bemerkt.

Dabei ist zu beachten, dass Personen mit bestimmten Erkrankungen – wie zum Beispiel Diabetes, Niereninsuffizienz und chronischen Atemwegserkrankungen – besonders gefährdet sind. Menschen mit Depression, Demenz und Alzheimer sind ebenfalls einem größeren Risiko ausgesetzt.

Dr. Nicolas Koch, Leiter des Policy Evaluation Lab am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), erklärt: „Die Beziehungen zwischen Temperatur und gesundheitlichen Auswirkungen werden von einer Reihe komplexer und interagierender Faktoren beeinflusst, darunter biologische, ökologische, medizinische, soziale und geografische Faktoren“. So sind zum Beispiel die am meisten von der Hitze gefährdeten Menschen nicht immer in den am meisten von der Hitze betroffenen Regionen zu finden.

„Die Ergebnisse zeigen, dass die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzebelastungen in einer Region nicht nur an einem Kriterium festgemacht und beschrieben werden können. Insgesamt gilt aber, dass die Hitze, insbesondere für viele ältere Menschen, mit deutlichen gesundheitlichen Problemen einhergeht,“ fügte er hinzu.

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Zerstörerische Kraft: ein Zyklon

Was für einen Effekt wird der weitere Klimawandel haben?

Im Report werden, basierend auf Angaben des Weltklimarats, zwei verschiedene Szenarien beschrieben: im ersten bleibt die Erderwärmung unter zwei Grad und in der zweiten steigt die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 um bis zu fünf Grad.

Wenn das erste Szenario eintritt, könnte die Lage ungefähr gleich bleiben. Ein Anstieg von bis zu fünf Grad hingegen könnte eine große Verschlechterung verursachen: die Anzahl der hitzebedingten Krankenhauseinweisungen könnte sich bis zum Jahr 2100 sogar versechsfacht haben.

Dr. Alexandra Schneider, Meteorologin und Epidemiologin am Helmholtz-Zentrum München und Mitherausgeberin des „Klima und Gesundheit“ Reports, hob heraus, dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit, die sich heute schon bemerkbar machen, sich voraussichtlich in Zukunft verstärken werden.

Die Konsequenzen des Klimawandels stellen dementsprechend auch eine große Herausforderung für die Gesundheitsberufe dar. Präsident des Deutschen Pflegerats Franz Wagner gab hierzu bedenken: „Die Aufrechterhaltung eines intakten Klimas und Ökosystems und der Gesundheitsschutz gehören unabdingbar zusammen.“

„Fakt ist: Klimaverschlechterungen führen zu Gesundheitsbeeinträchtigungen und damit auch zu mehr Personalbedarf in allen Gesundheitsberufen. Personal, welches wir bereits heute händeringend suchen,“ ergänzte er.

Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?

Es ist vor allem wichtig, dass die weitere Erderwärmung soweit wie möglich verhindert wird. Dr. Nicolas Koch unterstrich zu diesem Punkt, dass „eine strikte Klimapolitik, die den weiteren Temperaturanstieg begrenzt, die effektivste Maßnahme ist, um eine Belastung des Gesundheits- und Pflegesystems zu vermeiden.“

Dr. Alexandra Schneider betonte unter anderem, dass es nötig sei, auch die positiven Effekte von Klimaschutzmaßnahmen auf die Gesundheit zu untersuchen. Zum Beispiel würden, laut Schneider, wenigere Schadstoffe in der Luft auch die Häufigkeit von chronischen Erkrankungen beeinflussen.

Weitere Maßnahmen, wie die Förderung sowohl von öffentlichen Verkehrsmitteln als auch von Radfahren und Zu-Fuß-Gehen, würden auch automatisch positive Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben.

Im Bericht wurde außerdem unterstrichen, dass ein wesentlicher Teil der Bevölkerung nicht ausreichend über die Konsequenzen des Klimawandels für die Gesundheit informiert ist. Eine deutschlandweite Befragung durch das WIdO demonstrierte, dass es bei Umweltereignissen wie Hitze oder Unwetter, Luftverschmutzung, Pollenallergene oder durch Wasser und Lebensmittel übetragene Krankheitserreger, einen deutlichen Informationsbedarf gibt.

Christian Günster, Leiter des Bereichs Qualitäts- und Versorgungsforschung beim WIdO, erklärte auch, dass die „Auswirkungen, die der Klimawandel auf die eigene Gesundheit“ schon heute „vielen Menschen erhebliche Sorgen“ macht. Die Befragung zeigte auch auf, dass etwas mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) entweder „ziemlich“ oder „sehr“ besorgt waren, aufgrund des möglichen Effekts der zunehmenden Hitze auf ihre Gesundheit.

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Die Wüste ist auf dem Vormarsch

Was können einzelne Menschen machen, um bei Hitzeperioden auf ihre Gesundheit zu achten?

Auch Einzelpersonen können eine Rolle spielen, unter anderem indem sie ihr persönliches Schutzverhalten verbessern. Zu den Schutzmaßnahmen, die an heißen Tagen umgesetzt werden können gehören unter anderem:

  • Mehr trinken
  • Ein gutes Sonnenschutzmittel zum UV-Schutz verwenden
  • Hautbedeckende Kleidung tragen
  • Sport und andere Arten körperlicher Belastung bei erhöhter Atemluftbelastung vermeiden

Zudem stehen einige Informationsdienste zur Verfügung, wodurch belastende Umweltsfaktoren wie zum Beispiel Pollen, UV-Strahlen, Hitze und Luftqualität eingeschätzt werden können.

Günster bemerkte: „Vorhandene Informations- und Frühwarnsysteme zu Umweltbelastungen könnten noch deutlich intensiver genutzt werden. Diese Dienste können das individuelle Risikobewusstsein schärfen und somit helfen, Gefährdungen besser zu bewältigen“.

Quelle: Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Deutscher Pflegerat

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